Heute war Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, zu Besuch im Ortsteil Welper. Auf Einladung unserer hiesigen Abgeordneten informierte sie sich dort über die geplanten Maßnahmen des Stadtumbaus Welper.

Erklärungen zum Stadtumbau Welper

Bei der Ankunft der Ministerin wurde Barbara Hendricks durch unsere Abgeordneten begrüßt. Unser Bundestagsabgeordneter (und erneuter Kandidat) Ralf Kapschack sowie unser Landtagsabgeordneter Rainer Bovermann empfingen sie vor dem Gemeindeamt in Welper. Ebenso waren der Bürgermeister Dirk Glaser, Landrat Olaf Schade sowie der Ortsbürgermeister Dieter Oxfort zugegen, um die Ministerin willkommen zu heißen.

Ralf Kapschack, Barbara Hendricks und Rainer Bovermann an einem Tisch

Ralf Kapschack, Barbara Hendricks und Rainer Bovermann sitzen an einem Tisch und lauschen Ausführungen zum Stadtumbau Welper

Im Gemeindeamt Welper eröffnete anschließend der Hattinger Baudezernent Jens Hendrix die Runde. Er berichtete den Anwesenden vom Konzept des Stadtumbaus und der geplanten Umsetzung im Ortsteil Welper. Weiter führte er aus, was wo in Welper mit welchen finanziellen Mitteln in Angriff genommen werden sollte. Auch ging er darauf ein, welche Projekte schon bewilligt seien und wo eine Förderzusage noch ausstehe. Mehrere Ansätze und Zielsetzung aus dem Gestaltungshandbuch zum Stadtumbau Welper wurden dargelegt. Weiter wurde die Art und der Umfang der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils innerhalb des Prozesses thematisiert.

Hier hakte Hendricks ein und wies darauf hin, wie wichtig es sei, dass solch ein großer Prozess auch von den Leuten vor Ort mitgetragen und gestaltet werde. Der schönste Umbau bringe nichts, wenn die Menschen sich dabei nicht wohlfühlen und keine Beziehung dazu entwickeln, so Hendricks.

Spaziergang durch das Quartier

Anschließend ging es darum, sich wirklich vor Ort ein Bild zu machen – abseits von Präsentationsmaterialien. Gemeinsam brach man auf zu einer kleinen Führung durch den Ortsteil. Über die Straße ging es an der Sparkassen-Filiale auf den zentralen Marktplatz in Welper, anschließend von dort aus Richtung Parkanlage Diepenbeck. Für diese ist im Rahmen des Stadtumbaus Welper eine „Neustrukturierung und Aufwertung“ geplant. Dazu gehören beispielsweise „Angebote für Alle“ im Sinne von Begegnungsräumen für Menschen unterschiedlichen Alters. Immerhin liegt das Emmy-Kruppke-Seniorenzentrum direkt nebenan. Weiter umfasst dies aber auch allgemeine Bewegungsangebote im Zusammenspiel mit dem Jugendzentrum an der Kita Hunsebeck. Diese liegt vom Seniorenzentrum nur einen Steinwurf entfernt ist.

Nach einigen Erläuterungen hierzu ging es weiter in Richtung der besagten Kita. Im Vorbeigehen wurde nochmals skizziert, was hier für Arbeiten vorgesehen sind. Ein ganzer Verbund an Maßnahmen steht hier im Raum, unter anderem die allgemeine Renovierung sowie die barrierefreie Erschließung zur Straße „An der Hunsebeck“ hin.

Abschluss auf der Thingstraße

Als letzte Station dieses kleinen Rundgangs ging es von der Kita aus die Treppe empor zur Straße „An der Hunsebeck“ und von dort wieder zurück zur Thingstraße. Entlang dieser „Lebensader Welpers“ sind eine ganze Reihe von Umgestaltungen geplant, so beispielsweise ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich, ein einheitliches „Baumkonzept“ und weitere Maßnahmen zur Verschönerung des Areals durch bauliche Umgestaltungen.

Einen Schlussstrich unter den Besuch der Bundesministerin Hendricks zog man dann gemeinsam, indem man sich für ein Eis im „Eiscafé Venezia“ niederließ. In kleiner Runde wurde dann noch über den Stadtumbau und auch ein wenig über Gott und die Welt geplaudert, bis die Veranstaltung dann wirklich ihr Ende fand.

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