Bunte Stifte stehen in Behältern

Für das kommende Jahr 2018 bahnen sich einige Änderungen in unserer Stadt an. Diese betreffen auch die Kita-Gebühren in Hattingen. Ein guter Teil der Hattinger Elternschaft profitiert davon.

Gebührenerhöhung + neue Freigrenze

Zwei wesentliche Änderungen hinsichtlich der Kita-Betreuung in Hattingen ergeben sich im folgenden Jahr. Die erste Änderung ist schnell umrissen: Um 1,5 Prozent sollen die Gebühren für die Kinderbetreuung ansteigen. Ab dem 01.08.2018 soll dies in Kraft treten. Die Stadt Hattingen rechnet durch diese Maßnahme mit Mehreinnahmen von etwa 30.000 Euro, anteilig mit 12.500 Euro noch in 2018.

Der zweite Punkt war uns besonders wichtig: Es wurde auf unseren Antrag hin eine neue Freigrenze für die Kita-Beiträge beschlossen!
Bislang war es so, dass in Hattingen für die Betreuung von Kindern im Kita-Alter keine Beiträge entrichtet werden mussten, wenn das gemeinsame Einkommen der Eltern unter 20.000 Euro im Jahr lag. Diese Grenze haben wir in der vergangenen Ratssitzung am Donnerstag erfolgreich angehoben – auf nun 25.000 Euro. Sowohl im Jugendhilfeausschuss als auch im Hauptausschuss setzte sich unser Antrag erfolgreich durch. Auch den letzten Versuch einer anderen Partei, zu dem ursprünglichen Antrag der Verwaltung zurückzukehren, überstand unser Anliegen erfolgreich.

25% der Eltern mit kostenfreier Kita-Betreuung

Die Gruppe der Eltern, die in Hattingen ein gemeinsames Einkommen von bis zu 20.000 Euro vorweisen kann, liegt bei 21,10 Prozent. Dies ergibt sich aus einer Vorlage der Hattinger Verwaltung. Mit diesem Beschluss kommen nun weitere 4,19 Prozent an Eltern hinzu, die zukünftig ebenfalls keine Beiträge für die Betreuung mehr zahlen müssen. Damit profitiert in der Gesamtheit ein Viertel aller Eltern in Hattingen alsbald von einer kostenfreien Kita-Betreuung.

Wir freuen uns sehr, für diesen Antrag im Stadtrat eine Mehrheit gefunden zu haben. Es ist nur fair, wenn gerade Eltern mit geringen Einkommen bei den Gebühren für die Kita entlastet werden

1 Antwort
  1. Tatjana sagte:

    Natürlich ist es wichtig, dass die Freigrenze steigt, dennoch sind meiner Meinung nach die Gebühren für die zu zahlenden Eltern viel zu hoch. Verständlich ist, dass Erzieherinnen und Einrichtung Geld kosten, aber als Arbeitnehmer muss man erst einmal so viel Geld verdienen, um das auch zahlen zu können. Es ist einfach ungerecht aufgeteilt.

    Antworten

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