111 Jahre Weltfrauentag – Ein Kommentar der Fraktionsvorsitzenden

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Es herrscht Krieg in Europa! Vor dieser erschütternden Tatsache macht auch der Internationale Frauentag nicht halt. Die Bilder von Frauen und Kindern auf der Flucht aus der Ukraine vor dem Krieg des russischen Autokraten Putin zerreißen das Herz und machen wütend. So viel gibt es, das für die Rechte von Frauen weltweit noch zu tun ist. So viel noch zu tun für eine wirkliche Gleichstellung aller Geschlechter. Aber derzeit sind wir vor allem gefordert zu helfen und solidarisch zu sein mit den Flüchtenden und denen, die sich in ihrer Heimat mutig den Panzern und Soldaten entgegen stellen, um ihr Land zu verteidigen.

Stolz auf ein solidarisches Hattingen

Deswegen bin ich stolz auf ein Hattingen, dass sich so zahlreich zusammengefunden hat, um den Menschen in der Ukraine zu helfen, das zusammen steht und mit so vielen unterschiedlichen Aktionen die bundesweiten Hilfsmaßnahmen unterstützt. Und das gerade in einer Phase, in der die veröffentlichte Meinung den Menschen suggerieren will, wir seien ein durch die Pandemie ausgebranntes und empathieloses Volk geworden. Ein Volk, das in Montagsspaziergängen von „Maskendiktatur“ faselt und in dem sich die zivile Gesellschaft verabschiedet.

Nein, das sind wir eben nicht! Wir leben die Werte der Hilfsbereitschaft! Aber wir benötigen und wollen für unsere Gesellschaft auch echte Geschlechtergleichstellung und Wertschätzung für die Leistungen der Frauen, die sie gerade auch in den vergangenen zwei Jahren der weltweiten Pandemie unter Beweis gestellt haben. Als Kitaschließungen und Homeschooling uns sehr deutlich vor Augen geführt haben, dass diese Situation für viele Frauen einen erheblichen Rückschritt mit Blick auf die gleichberechtigte Aufgabenverteilung in der Familie bedeutete.

Auch hierauf gilt es den Blick zu lenken, Abhilfe zu schaffen und weiter für Geschlechtergerechtigkeit zu streiten.

Frauen leisten einen enormen Beitrag zu unserer Wirtschaftskraft in Deutschland und werden dafür oftmals nicht gerecht entlohnt. Frauen setzen sich ein für ein nachhaltiges Morgen und erhalten häufig nicht die gebotene Aufmerksamkeit. Der Internationale Frauentag schafft am 8. März eines jeden Jahres öffentliche Aufmerksamkeit für die Belange der Frauen. Nutzen wir ihn aber auch für unsere politischen Botschaften: MR. PUTIN, STOP THAT WAR!

Solidarisch mit allen Frauen, gegen den Krieg!

Melanie Witte-Lonsing

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