Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei seinem Besuch in Hattingen

Am heutigen Dienstag, den 20.08.2013, stattete der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück unserem beschaulichen Hattingen einen Besuch ab.
Er wurde dabei von einer großen Schar interessierter Bürgerinnen und Bürger vor dem Alten Rathaus unserer schönen Altstadt empfangen.

Heimspiel für Peer Steinbrück

Kurz nach 14 Uhr hatte sich dort bereits eine bunte Menschenmasse versammelt, die gespannt seine Ankunft erwartete. Entsprechend groß war auch der Beifall, als er den Platz betrat und sich sofort eine Traube von Leuten um ihn herum einfand.

In dieser Runde kam man auch auf frühere Besuche in Hattingen zu sprechen, welche ihm ebenso wie die damaligen Themen und Herausforderungen für die Stadt noch vielfach präsent waren.
Neben der aufgestellten Dialogbox der Hattinger SPD bezog er anschließend Position sowohl zu Fragen der anwesenden Reporter als auch zu denen von Passanten.

Ein klares Heimspiel für ihn war natürlich die Schilderung des Konzepts der Solidarrente, die bei mindestens 850 Euro im Alter liegen müsse, doch ebenso scheute er nicht die Konfrontation mit einem Passanten, der die Verschwendung von Steuergeldern durch die Finanzierung von vermeintlichen “Pleitestaaten” anprangerte.
Steinbrück verwies auf die Solidarität, die dem zerstörten Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg durch seine Nachbarn zuteil geworden sei. Er sprach sich sowohl für gezielte Förderungsmaßnahmen als auch gegen die von der aktuellen Bundesregierung propagierte Austeritätspolitik in jenen Ländern aus.

Fortsetzung folgt – in unserer ausgezeichneten Bibliothek

Nach kurzer Zeit zog die Menge dann weiter Richtung Carré, wo auch schon der nächste Programmpunkt wartete.
Die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Sabine Kelm-Schmidt, Hattingens Bürgermeisterin Dagmar Goch, unser Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Rainer Bovermann sowie unser Bundestagskandidat Ralf Kapschack durften zusammen mit Peer Steinbrück eine Führung durch die Räumlichkeiten der Hattinger Stadtbibliothek genießen, welche vom Bibliotheksleiter Herrn Jeucken durchgeführt wurde. Dieser Rundgang war allerdings nicht exklusiv, sodass sich auch viele interessierte Bürgerinnen und Bürger anschlossen.

Hier bekam man nun einen Einblick in die Ausstattung sowie die verschiedenen Konzepte der Bibliothek, exemplarisch die “Onleihe Ruhr” für einen vereinfachten Zugang zu Bestandsbüchern oder das erfolgreiche Projekt der Leseförderung, von welchem einige junge Teilnehmer ebenfalls zugegen waren und sich mit dem Kanzerkandidaten der SPD über ihre spannendsten Bucherfahrungen austauschen konnten.

Zum Abschluss der Veranstaltung trug Peer Steinbrück sich sowohl in das Goldene Buch der Stadt als auch in das Gästebuch der Bücherei ein, mit dem kleinen Verweis darauf, er könne sich sein Mitwirken bei Initiativen der Stadtbibliothek vorstellen.
Vorzugsweise dann, sobald er Bundeskanzler sei.

Wie es sich für gute Gastgeber gehört, überreichte die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Sabine Kelm-Schmidt unserem Kandidaten dann noch zum Abschied eine Flasche Hattingen Sekt sowie eine Schachtel mit Pralinen.
Aber auch ohne dieses Präsent wäre Peer nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren. Bei einem seiner Autogramm-Zwischenstopps bekam er nämlich von einer Mitbürgerin ein Glas selbst zubereitete Marmelade in die Hand gedrückt.

Damit hatte er sichtlich nicht gerechnet, aber es ist doch immer schön zu sehen, dass man selbst so gestandene Politiker noch überraschen kann.
Die Marmelade selbst war übrigens knallrot.