In einem Interview des CDU-Vorsitzenden Gerd Nörenberg hatte dieser unterstellt, dass unser Bürgermeisterkandidat Frank Mielke der Schließung des Schwimmbads in Niederwenigern zugestimmt habe. Im Verwaltungsvorstand soll dies beschlossen worden sein. Diesen Beschluss kann es so aber nie gegeben haben – was Herr Nörenberg nach vielen Jahren im Rat der Stadt Hattingen wissen sollte. Dafür erhält er ein besonderes Angebot von unserem Kandidaten Frank Mielke.

Frank Mielke: Der Verwaltungsvorstand berät – der Bürgermeister entscheidet

„Der Verwaltungsvorstand, also der Vorstand der Stadt, dem ich als Kämmerer angehöre, ist ein beratendes Organ. Beschlüsse werden hier nicht gefällt. Wir schauen, dass die Verwaltung geeint auftritt, dasselbe Ziel verfolgt und sich nicht widerspricht. Außerdem diskutieren wir grundlegende Personal- und Finanzentscheidungen.“, so unser SPD-Bürgermeisterkandidat Frank Mielke. Die Geschäfte der Verwaltung hingegen leitet der Vorsitzende der Verwaltung – Bürgermeister Dirk Glaser. Er trägt die Verantwortung für das Geschehen in der Verwaltung.

Die Kritik der CDU ist somit sachlich falsch – dabei bleibt lediglich die Frage, ob sie es wirklich nicht besser weiß oder bewusst falsche Behauptungen aufstellt. Frank Mielke macht dem CDU-Vorsitzenden dazu ein Angebot: „Gerne erkläre ich ihm die Arbeit der Verwaltung, wenn diese ihm bis heute nicht bewusst sein sollte.“ Mit der Aufstellung von Dirk Glaser als Bürgermeisterkandidat der CDU haben die Christdemokraten ihren Mangel an geeignetem Personal allgemein offenbart. Anstatt sich jedoch auf diese Baustelle zu konzentrieren, kritisiert die CDU lieber den SPD Stadtverband sowie unseren Bürgermeisterkandidaten Frank Mielke – und zeigt dabei, dass ihrem Fraktions- und Parteivorsitzenden Gerd Nörenberg scheinbar das grundlegende Verständnis dafür fehlt, wie eine Stadtverwaltung funktioniert.

Achim Paas: „Führungsschwäche des Bürgermeisters offensichtlich“

Unser SPD-Fraktionsvorsitzender Achim Paas sieht die Aufgaben des Bürgermeisters im Verwaltungsvorstand nicht erfüllt. Für ihn ist die Führungsschwäche Glasers offensichtlich. „Immer wieder hat sich der Verwaltungsvorstand im Rat und in der Öffentlichkeit widersprochen. Es gibt keine klare Linie der Stadt.“ Laut Paas liegt das Versagen des Bürgermeisters auf der Hand: „Es ist peinlich, was er für ein Bild des Verwaltungschefs abliefert. Ich tue es nicht oft, aber ich muss dem Kollegen Gilbert Gratzel von der FDP-Fraktion in seiner Kritik zustimmen.“ Der FDP-Fraktionsvorsitzende hatte bereits im Rat bemängelt, dass die Verwaltung es nicht schaffe, ein einheitliches Meinungsbild abzugeben. Dies sei jedoch das mindeste, was man erwarten könne.

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