Die große Showbühne auf dem Deutschlandfest

150 Jahre SPD – wir zelebrieren auf dem Deutschlandfest !

Zahlreiche Genossen und Sympathisanten der SPD waren dieses Wochenende in Berlin vom 17.08.-18.08. auf dem Deutschlandfest der SPD zu Gast. Der 150. Geburtstag der Partei gab dafür einen hervorragenden Anlass.

Wie alles (in Hattingen) begann…….

Kurz nach 9 Uhr Ortszeit rollten die beiden Reisebusse, in welchen wir saßen, vom Bunker am Reschop Carré los. Es sollte eine lange Reise werden, geprägt von Staus, aber auch von viel guter Laune seitens des generationenübergreifenden Grüppchens rund um die Stadtverbandsvorsitzende Sabine Kelm-Schmidt und die Bürgermeisterin Dagmar Goch.
Begleitet wurden wir nebenbei auch von viel Sonnenschein, wie auch das Wetter das ganze Wochenende über der SPD wohlwollend entgegen kam.

Kurz nach 17 Uhr trafen wir dann in Berlin und am NH-Hotel in der Leipziger Straße ein, eine wunderbare und komfortable Unterkunft, wie wir sie uns zentraler nicht hätten wünschen können.
Ein Katzensprung jeweils nur zum Checkpoint Charlie, dem Willy-Brandt-Haus oder dem Brandenburger Tor.

Lasst uns Berlin erkunden !

Nachdem alle Genossen soweit Quartier bezogen hatten, ging es auch bereits weiter zum gemeinschaftlichen Abendessen, welches in einem nur wenige hundert Meter vom Hotel entfernten Lokal stattfand. Zum Leidwesen aller gestaltete sich dieses Mahl als weitaus komplizierter als erhofft, aber gerade als Sozialdemokrat kann man letztlich über solche Widerstände nur müde schmunzeln.

Die Abendplanung blieb anschließend jedem selbst überlassen, wo sich ein Teil Richtung Potsdamer Platz oder zu sonst einer netten Location aufmachte, zog es besonders die Jusos Richtung Willy-Brandt-Haus. Genauer gesagt begab man sich zum  Verlagsgebäude des “Vorwärts”, wo zahlreiche Jusos aus ganz Deutschland gemütlich miteinander feierten und sangen.

Am folgenden Morgen stand nach einem ausgiebigen Frühstück ein Besuch sowie eine Führung im Willy-Brandt-Haus an. Interessiert lauschten wir den Erklärungen zur umfangreichen Symbolik der Willy-Brandt-Statue im Foyer, folgten Schilderungen zum Aufbau des Gebäudes, welches mit seinen großen Glasflächen im besonderen Maße Transparenz vermitteln soll, und abschließend gab es noch einen informativen Film zur langen Geschichte der Arbeiterpartei SPD zu sehen.

Nach einer kleinen Diskussionsrunde mit einer Referentin des Hauses, welche sich unseren (durchaus kritischen) Fragen stellte und im Rahmen ihrer Möglichkeiten Rede und Antwort stand, machten wir uns auf zu einer großen zweistündigen Stadttour auf den Spuren unserer Mutterpartei, die uns sowohl zum Lachen und Staunen als auch zum Grübeln anregte.

Endpunkt dieser Rundfahrt war ein Schiffsanleger, von welchem aus wir unsere Tour durch Berlin direkt per Boot auf der Wasserroute fortsetzen konnten. Das Ziel dieser kleinen Fahrt war dann in fußläufiger Entfernung zum SPD-Fest gelegen, sodass nach einem großen Gruppenfoto um 15.30 Uhr vor dem Reichstag viel Zeit blieb, über die eigens für das Deutschlandfest gesperrte Straße des 17. Juni zu ziehen, alle Stände dort zu besichtigen und den fesselnden Reden des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel und unseres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück vor dem Brandenburger Tor zu lauschen, denen viel Applaus seitens der riesigen Zuschauermenge zuteil wurde. Die Bemühungen und Erfolge der Vergangenheit fanden Erwähnung, und auch ein klarer Ausblick in eine sozialdemokratische Zukunft gab den Zuhörern einen guten Eindruck davon, was die SPD in der Regierung anzupacken gedenkt.

Exemplarische Schwerpunkte sind etwa die starke Ausweitung der Investitionen im Bildungssektor (langfristig 20 Milliarden Euro), die Verbesserung der Pflegesituation und die Ausweitung des KiTa-Angebots in deutschen Kommunen, finanziert unter anderem durch die stärkere finanzielle Beteiligung besonders wohlhabender Mitglieder unserer Gesellschaft.
Hier wurde kein Zweifel daran gelassen, dass die SPD nach der Wahl am 22. September programmatisch und auch sonst gewillt und fähig ist, Verantwortung in der Regierung zu übernehmen und Deutschland aus der “Merkelschen Müdigkeit” zu befreien.

Das Rahmenprogramm auf dem Deutschlandfest

Wer wollte, der besah sich anschließend die vielfältigen Stände und Aktionsangebote für alle Altersstufen, die vor Ort vertreten waren, wie etwa eine Dialogbox, den großen Wahlkampf-Bus der Jusos oder die “Debatten-Arena”, in der Parteigrößen wie Hannelore Kraft oder auch Frank-Walter Steinmeier mit den Bürgern den Tag über abwechselnd diskutierten.

Wem aber der Sinn mehr nach Musik stand, der fand sich einfach an einer der drei Bühnen entlang der Straße ein und bekam allerhand zu hören, von Luxuslärm über Fools Garden und Storch Heinars “Storchkraft” bis hin zu Nena, Andreas Bourani und Die Prinzen war dort für jeden musikalischen Topf ein Deckel zu finden.
Bis spät in den Abend konnte man sich dort schön die Zeit vertreiben und im Anschluss natürlich noch viel vom nächtlichen Berliner Flair aufnehmen.

Langsam lockt die Heimat

Der Sonntagmorgen gestaltete sich zeitlich entspannter, sofern man sich seine Zeit fürs Frühstück sowie das anstehende Kofferpacken und Auschecken sinnvoll eingeteilt hatte, ansonsten landete man bei der Fahrstuhlfahrt ganz schnell in der Warteschleife.
Im voll beladenen Bus brachen wir dann auf gen Reichstag, wo wir bei wunderbarem und warmen Wetter das Dach, sowie besonders die Kuppel des Gebäudes, besichtigen konnten.
Dort begrüßte uns René Röspel, SPD-Bundestagsabgeordneter aus dem EN-Kreis, und nach einer kurzen frei gestaltbaren Begehung (mit musikalischer Untermalung durch Roland Kaiser), die nochmals viel Raum für schöne Fotoaufnahmen bot, fanden wir uns wieder an unserem Reisebus ein, welcher mit uns gegen 13 Uhr Richtung Heimat startete.

Ein quälend langer Stau verzögerte die Rückfahrt allerdings, und am Ende war wohl jeder froh, wieder in heimischen Gefilden angekommen zu sein. Doch ebenso sicher wird ein jeder der Mitfahrer die Reise und das Deutschlandfest in guter Erinnerung behalten, hat sie uns doch nicht nur in die Bundeshauptstadt geführt, sondern auch eindrucksvoll gezeigt, wie die SPD nach wie vor die Massen zusammenrücken lässt und allen Schmähungen und Nebelkerzen zum Trotz ihren Weg voranschreitet.
Sie hat an diesem Wochenende erneut unterstrichen, dass die nächste Wahl unsere Wahl werden soll und wir gemeinsam für einen Politikwechsel in unserem Land werben müssen, und dass ebenso noch ein anstrengender Endspurt vor uns liegt.
Aber diesen werden wir erfolgreich beschreiten, Seit an Seit.

Und eins kann man nach diesem Fest sicher sagen:
Die 150 Jahre merkt man der alten Dame kaum an.