Weihnachtsgruß der SPD Hattingen 2025
Nach einem aufregenden – und erfolgreichen – Jahr blicken wir zurück auf das, was war – und was das kommende Jahr 2026 für unser schönes Hattingen zu bieten hat.
Rückblick auf ein politisch bewegtes Jahr
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
hinter uns liegt ein sehr bewegtes Jahr. So richtig zur Ruhe kommt die Politik in Hattingen zwar nie, aber 2025 war in vielerlei Hinsicht speziell. So sehr, dass die Bundestagswahl am Anfang des Jahres trotz der Bedeutung und der vielen Aktivitäten rund um die Wahl, nicht das größte Event im politischen Kalender der SPD Hattingen war. Sehr bedauerlich, dass unser Wahlkreis in nächster Zukunft nicht mehr aktiv durch einen SPD-Bundestagsabgeordneten vertreten sein wird.
Das Jahr 2025 war geprägt von intensiver politischer Arbeit – in den politischen Gremien, den SPD-Ortsvereinen und auf der Straße. Mit den alle 5 Jahren stattfindenden Kommunalwahlen stand im September das bedeutendste Ereignis auf der Agenda, bei denen sowohl die Mitglieder des Stadtrats als auch der Bürgermeister neu gewählt wurden. Oder besser gesagt: Die Bürgermeisterin! Und selbstverständlich wurden auch der Kreistag und der Landrat neu gewählt, also die übergeordnete politische Vertretung für Hattingen.
Eine neue Bürgermeisterin für Hattingen
Dank Ihrer Unterstützung und des Vertrauens, dass Sie in unsere Arbeit und die Arbeit unserer Spitzenkandidatin setzen, wird unsere Stadt in den kommenden Jahren durch Melanie Witte-Lonsing als neue erste Bürgerin der Stadt vertreten. Ihre Kandidatur erfolgte mit gemeinsamer Unterstützung der SPD und der GRÜNEN. Wir sind stolz und glücklich, dass nun ein neuer und frischer Wind durch die Stadtverwaltung weht. Insider bestätigen uns, dass davon auch schon einiges bei den Beschäftigten angekommen sei.
In der Kreisverwaltung ist die SPD mit dem neuen Landrat Jan Schaberick vertreten. Unser Dank geht an den ausgeschiedenen Landrat Olaf Schade, der sich in seiner 10-jährigen Amtszeit immer wieder auch für Hattingen eingesetzt hat.
Gleichzeitig haben Sie als Wählerinnen und Wähler mit Ihren Stimmen dazu beigetragen, dass unsere SPD-Ratsfraktion und die Kreistagsfraktion auch in der neuen Ratsperiode wieder stark aufgestellt sind. Im Stadtrat stellen wir mit 16 Mandaten erneut die größte Fraktion im Rat. So auch im Kreistag. Und wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren – in Hattingen mit einer Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing – Gutes für unsere Stadt erreichen zu können.
Wenig Spielraum durch knappe Kassen
Einer der größten Stolpersteine bleibt dabei die angespannte Haushaltslage: Wie viele Kommunen in NRW hat auch Hattingen nur wenig Spielraum, wenn es um die eigenen Finanzen geht. Ganz im Gegenteil: Nach wie vor ist es so, dass Bund und Land stetig weitere Aufgaben an die Kommunen weiterreichen.
In vielen Fällen ist das grundsätzlich ja richtig. Denn hier vor Ort können wir am besten beurteilen, was die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt brauchen, wie die Erfüllung unterschiedlichster Aufgaben am besten organisiert werden kann. Aber: Diese Aufgaben, die wir im Auftrag von Bund und Land schultern, müssen auch angemessen gegenfinanziert werden. Das ist aktuell nicht der Fall. Daher unterstützt die SPD Hattingen die Mitgliedschaft der Stadt im „Bündnis für die Würde unserer Städte“, in dem eine Vielzahl von Kommunen für eine bessere Finanzausstattung durch Land und Bund kämpfen.
Mit den wachsenden Aufgaben sind in den letzten Jahren die Ausgaben überproportional gestiegen. Insbesondere kleinere Kommunen wie Hattingen, im Umfeld der nahegelegenen Großstädte des Rhein-Ruhr-Gebietes, sind darauf angewiesen, sich irgendwie selbst zu helfen. Und kreativ zu werden, wo immer es geht. Im besten Fall natürlich, ohne die Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt – also Sie – mit weiteren Abgaben zu belasten.
Details zum Thema Grundsteuer
Bei der Grundsteuer gilt , dass die Einnahmen der Stadt in 2026 wieder den Beträgen vor der Reform der Grundstückswerte entsprechen müssen (sogenannte „Aufkommensneutralität“). Sonst zahlen wir mit dem Abbau unserer freiwilligen Leistungen (z.B. Musikschule, Bücherei, VHS etc.) alle drauf. Die aktuellen Beschlüsse des Stadtrates führen nicht zu Mehreinnahmen der Stadt. Sondern bilden lediglich den Ausgleich der falschen Hochrechnung des Landes bei der Berechnung der aufkommensneutralen Richtsätze.
Wie schon gesagt: Es weht ein neuer und frischer Wind im Rathaus. Dies gibt uns Kraft und macht uns Mut für das neue Jahr. Mit einer engagierten Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing und unserer Ratsfraktion wollen wir daran arbeiten, unser schönes Hattingen weiterhin lebens- und liebenswerter zu machen. Das wird nicht von heute auf morgen funktionieren – aber wir arbeiten stetig daran, mit den passenden Mehrheiten im Stadtrat das beste Ergebnis für unsere Heimatstadt zu schaffen.
Dafür stehen wir als SPD Hattingen – im vergangenen und im kommenden Jahr. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten.
Wir wünschen Ihnen und uns gemeinsam ein gutes und erfolgreiches Jahr 2026. Ganz sicher ist: Wir hören voneinander.










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