Weihnachtsgruß der SPD Hattingen

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Liebe Hattingerinnen und Hattinger, liebe Leserinnen und Leser, heute ist Weihnachten. Jedes Jahr ein besonderer Tag, ein Tag für Freunde und Familie – und in diesem Jahr so viel anders als sonst. Ein gemeinsamer Blick auf das Weihnachtsfest 2020.

Weihnachten in Zeiten von Corona

Das Jahr 2020 steht kurz vor seinem Ende und die meisten dürften es kaum abwarten können. Denn dieses Jahr hatte mit unserem Begriff von „Normalität“ einfach nichts zu tun. Seit der globalen Ausbreitung von COVID-19 Anfang des Jahres hat die Pandemie unser aller Leben bestimmt. Auf einen ruhigen Sommer folgt aktuell ein sehr rauer Winter – mit vielen Infektions- und Sterbe-Fällen.

Mitten zur Weihnachtszeit steckt Deutschland tief in der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Das bedeutet: Praktisch kein öffentliches Leben mehr, strenge Kontaktbeschränkungen, Treffen nur im kleinsten Kreis, keine Weihnachtsmärkte, Abstandsregelungen und viele weitere Schutzmaßnahmen. Aber wie passt das zusammen mit dem Fest der Nächstenliebe? Ist so ein Weihnachten ohne Familienfeiern oder gemeinsames Singen überhaupt erstrebenswert? Wo bleibt da die Festlichkeit und Besinnlichkeit?

Zur Bedeutung von Nächstenliebe

Das ist recht einfach: Nächstenliebe bedeutet auch gegenseitige Rücksichtnahme und Einsatz für den Schutz der Schwachen. Es bedeutet auch, Menschenansammlungen zu vermeiden, um nicht durch weitere Infektionen das Gesundheitssystem noch weiter zu belasten. Tatsächlich ist dieses Jahr der Anteil jedes Einzelnen am Weihnachtsfest so groß wie lange nicht – denn jede Bürgerin und jeder Bürger, der unnötige Kontakte reduziert, sich nicht infiziert und niemanden ansteckt, hilft damit seinen Mitmenschen und schützt diejenigen, die sich selbst nur schlecht schützen können. Das Nächstenliebe gleichbedeutend sein soll mit Abstand, das kennen wir so nicht – aber mindestens in diesem Jahr müssen wir genau das begreifen.

Es ist traurig, Weihnachten nicht im Kreise der gesamten Familie feiern zu können. Das gemeinsame Auspacken von Geschenken oder große Gesangsrunden unterm Weihnachtsbaum müssen voraussichtlich ausfallen, auch bei eventuellen Weihnachtsgottesdiensten wird in diesem Jahr vieles anders sein als sonst. Aber – und das ist ein inniger Appell – lassen sie uns dieses Weihnachten im kleinen Kreis feiern, damit wir auch das nächste Weihnachten in großer Runde gemeinsam erleben. Lassen sie uns akzeptieren, dass dieses Jahr alles anders ist, damit wir im nächsten Jahr gemeinsam darüber lachen oder streiten können.

Die beste Hoffnung auf Normalität ist aktuell eine Reihe von Impfstoffen, die jetzt und in den kommenden Monaten zur Verfügung stehen werden. Für all diejenigen, die etwas auf Wissenschaft und Fakten geben, ist das ein Licht am Ende des Tunnels. Bis wir allerdings Corona hinter uns lassen können, müssen wir noch einiges an Geduld aufbringen und verantwortungsbewusst handeln. Lassen sie uns gemeinsam hoffen, dass wir alle diese schwere Zeit – als Individuen und als Gesellschaft – gesund überstehen.

Kein typischer Weihnachtsgruß – aber was ist 2020 schon normal?

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest, ruhige Feiertage und beste Gesundheit!

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